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Teresa war das völlig unverständlich: Sex war doch das natürlichste der Welt und ohne Lust und Spaß am Sex wäre die Menschheit längst ausgestorben. Die Darstellung sexueller Leidenschaft war historisch immer etwas besonderes gewesen und der Kunst - und somit den Reichen - vorbehalten. Jetzt gab es so etwas wie eine Demokratisierung der Pornografie und was passiert: Die Deutschen schämen sich ihrer Lust. Nicht so Teresa und das wollte sie mit ihrem Magazin zeigen. Zunächst einmal wurde hier eine Frau zur Magazinmacherin. Eine Frau, die somit den Männern sagte: Schaut her und schämt euch nicht länger. Frauen haben auch Spaß am Sex. Auch ich genieße es, erobert zu werden und andere zu erobern. Und ich zeige es euch. In einem hochklassigen Magazin, gedruckt auf bestem Papier und voll mit Fotos, die näher rangehen, schärfer sind (in gleich doppelten Sinne) und euch echtes High Class Entertainment bietet. Der Erfolg des Magazins war überwältigend, weitere Magazinserien folgten und so wurde die junge Frau, die aus Polen nach Deutschland kam, um den Deutschen den Spaß am Sex zu vermitteln, weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt. In Europa hatte mittlerweile die Videowelle eingesetzt. Natürlich war auch hier Porno die "Killer-Applikation", also das Programm, das ganz wesentlich zum Erfolg des Mediums beitrug. Und so stieg auch der Druck auf Teresa, zusätzlich zu den Magazinen nun auch Videos auf den Markt zu bringen. Tersa aber war zunächst mit der technischen Qualität der Videoproduktionen, die es auf dem Markt gab, nicht zufrieden. Sie wusste: Ihr Magazinerfolg war auch ein Erfolg der besonderen Qualität. Erst als die Videotechnik besser wurde, entschloss sie sich, ihr erstes Video zu produzieren: Foxy Lady! Und wieder ein Novum in der Hardcore-Industrie: Eine Frau produzierte eine eigene Videoserie. |
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