Es ist schon etwas merkwürdig, dass es ausgerechnet ein polnisches Mädchen war, dass in Deutschland dann zur Pornoqueen werden sollte. Kein Land, zumal keines des Ostblocks, war so fest im Griff der katholischen Kirche, wie Polen. Trotz aller Bemühungen der Kommunisten, den Einfluss der Kirche zurückzudrängen, war es die Kirche, die das Leben der einfachen Menschen in Polen bestimmte. Das gilt zum Teil auch heute noch, ganz sicher aber für das Jahr 1953. In diesem Jahr kam in Breslau ein Mädchen zur Welt, heißersehnt von den Eltern, die schon vier Jahre auf dieses freudige Ereignis gewartet hatten.

Einige Jahre später zog die Familie in die Nähe von Krakau, hier kamen dann auch die beiden Brüder zur Welt. Hier ging Teresa zur Schule und machte eine Ausbildung zur tierärztlichen Assistentin. "Auch ich war ein gläubiges katholisches Mädchen und was in der Kanzel verkündet wurde, das war für mich das A und O. Nonne wollte ich werden und der Mann in der Kanzel war mein Schwarm. Aber bald musste ich feststellen: Mein Glaube an die Richtigkeit der Lehren der Kirche war ausgeprägter als der derer, die ihn verkündeten."

Der Schock saß: Pastoren, die ihrer Lust fröhnten und die Hände offenhielten, wo immer es ging. Teresa wandte sich ab von der Kirche und ihrem Wunsch, Nonne werden zu wollen. Zum Glück für uns!

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